Pornografie, Dating-Apps, sexuelle Chats und bezahlte Online-Angebote bilden heute einen jederzeit verfügbaren digitalen Sexualmarkt. Für die meisten Männer bleibt seine Nutzung unproblematisch. Bei einer Minderheit entwickelt sich jedoch ein oft chronisches Muster von Kontrollverlust, Priorisierung und Wiederholungszwang trotz erheblicher Folgen. Klinisch ist hierfür vor allem die zwanghafte sexuelle Verhaltensstörung (Compulsive Sexual Behaviour Disorder, CSBD; ICD-11: 6C72) maßgeblich. Männer sind davon deutlich häufiger als Frauen betroffen. Nicht Konsumhäufigkeit oder moralisches Unbehagen
Passt Duldsamkeit noch in unsere Zeit? Die modernen Menschen halten sich für selbstbestimmt, autonom und frei. Vieles davon ist jedoch mehr Selbstindoktrination als Realität. Wo Menschen übermäßig selbstsicher oder kompromisslos auftreten, müssen andere zurückstecken. Wer sieht diese noch? Oder die übertrieben Selbstsicheren vereinsamen, weil sie die Menschen in ihrem Umfeld verprellen. Beides geschieht heutzutage massenhaft. Es gab noch nie so viele Menschen, die über Einsamkeit, Depression und Verzweiflung klagen. Sie
Odysseus ist für Männer kein Vorbild, weil er immer richtig handelt. Er ist interessant, weil er scheitert, sich verirrt, Hilfe annimmt und schließlich wieder Verantwortung übernimmt. Seine Geschichte erinnert Männer daran: Stärke besteht nicht darin, nie vom Kurs abzukommen, sondern darin, den eigenen Kurs wiederzufinden. Demütige Heimkehr statt Triumphzug Die Odyssee beginnt nach dem gewonnenen Krieg um Troja. Gerade darin liegt paradoxerweise ihre Modernität. Odysseus hat eine große Aufgabe erfüllt,
Männer leiden unter einer ganzen Reihe gesundheitlicher Nachteile, die nicht selbstverständlich sind: So sterben Männer durchschnittlich 4 bis 5 Jahre früher als Frauen, erleiden häufiger schwere Verletzungen und Unfälle, begehen bis zu dreimal häufiger Suizid, sind dreimal häufiger suchtkrank und kümmern sich insgesamt schlechter um ihre Gesundheit. Diese Gender-Gaps zu Lasten von Männern sind wenig im öffentlichen Fokus. In der Summe bedeutet es: Männer kümmern sich schlechter um sich selbst.
Auch Männer brauchen Trennungsberatung, sie brauchen es ganz besonders, weil sie sich in schwierigen Partnerschaftssituationen häufiger zurückziehen, vereinsamen und in schwierige psychische Situationen geraten. Frauen haben viel öfter die „beste Freundin“ zum Austausch, zur Stützung und zur Krisenintervention. Männer sollten natürlich ihren besten Freund - falls vorhanden - auch für diese Zwecke nutzen. Sie haben ihn oft nicht und sie öffnen sich auch oft nicht so weit. Da das vertraulich
Viele Männer leiden unter übermäßiger sozialer und emotionaler Abhängigkeit von wichtigen Frauen in ihrem Leben, oft ohne dass ihnen dies bewusst ist. Ihr Leben ist nicht selten über Jahre und Jahrzehnte fremdbestimmt. Die Mütter und Partnerinnen mit ihrem starken emotionalen Einfluss bestimmen das Leben von Männern viel stärker als dies umgekehrt der Fall ist. Jungen werden heutzutage in starkem Maße in Bezug auf ihre Geschlechtsidentität von Frauen negativ und verunsichernd
