UA-176845053-2 Odysseus: Was Männer zu Selbstführung & Krisen lernen können

September 9

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Der moderne Odysseus: Was Männer über Selbstführung, Krisen und Ankommen lernen können (Männerrat #47)

Odysseus ist für Männer kein Vorbild, weil er immer richtig handelt. Er ist interessant, weil er scheitert, sich verirrt, Hilfe annimmt und schließlich wieder Verantwortung übernimmt. Seine Geschichte erinnert Männer daran: Stärke besteht nicht darin, nie vom Kurs abzukommen, sondern darin, den eigenen Kurs wiederzufinden.

Demütige Heimkehr statt Triumphzug

Die Odyssee beginnt nach dem gewonnenen Krieg um Troja. Gerade darin liegt paradoxerweise ihre Modernität. Odysseus hat eine große Aufgabe erfüllt, hatte Erfolg und Ruhm, doch er kann auf lange Zeit nicht in das gewöhnliche Leben zurückkehren. Das weiß er aber zunächst nicht. Zehn weitere Jahre ist er unterwegs. Er verliert alle seine Freunde und Gefährten, seinen Rang und Besitz. Vor allem aber verliert er zeitweise seine Richtung. Erfolg und Triumph schützt ihn nicht vor innerer Desorientierung.

Viele Männer kennen dieses Muster in weniger dramatischer Form. Sie funktionieren in Beruf und Partnerschaft, Krise oder Konkurrenz, geraten aber aus dem Takt, sobald eine eindeutige Aufgabe fehlt. Nach einer Trennung, Kündigung, Erkrankung oder dem Eintritt in den Ruhestand fehlt plötzlich die Rolle, über die sie sich definiert haben. Der Sinn im Leben fehlt auf einmal. Dann entsteht die Versuchung, sofort das nächste Projekt, den nächsten Konflikt oder den nächsten Kick zu suchen.

Homer bietet dafür keine einfache Heldengeschichte. Sein Odysseus ist klug und eitel, ausdauernd und unbeherrscht, bindungsfähig und untreu zugleich. Er muss nicht nur Gefahren überwinden. Er muss nach langer Zeit wieder lernen, Ehemann, Vater und verantwortlicher Hausherr zu sein. Die zwischenzeitlich erlebten Abenteuer, Prüfungen und Romanzen haben ihn reifer, aber nicht zufrieden gemacht. Die entscheidende männliche Prüfung ist deshalb nicht das Abenteuer, sondern die Fähigkeit zur Sinnfindung. Für ihn liegt sie in der Ankunft bei seiner Familie, seinem Hof (oikos) und in einem Leben ohne Krieg und Trauma. Die Botschaft für heute besteht darin, dass jeder Mann diesen Sinn für sich selbst finden und verwirklichen muss.

Ein Mann braucht sein persönliches Ithaka

Ithaka ist mehr als eine Insel. Es steht für Herkunft, Bindung, Aufgabe und eine Ordnung im Leben, zu der Odysseus gehören will. Ein modernes Ithaka muss nicht aus Ehe, Kindern und Eigenheim bestehen. Es bezeichnet den Lebenszusammenhang, für den ein Mann Verantwortung übernimmt: Menschen, Werte, Arbeit und einen Ort, an dem sein Handeln zählt. Natürlich sind Partnerschaft, Kinder und Familie eine Möglichkeit für diese Ordnung im Leben. Der moderne Odysseus-Mann kann sich heutzutage jedoch für eine Vielzahl möglicher Lebensentwürfe („Ithakas“) entscheiden. Die Suche danach ist komplexer, die Lösungen vielgestaltiger.

Wer sein Ithaka nicht benennen kann, wird leichter von fremden Erwartungen, vordergründiger Statussuche oder kurzfristiger Erregung gesteuert. Sinn ist dabei kein gutes Gefühl, sondern eine zielgerichtete Orientierung. Viktor Frankl hat diesen Unterschied deutlich gemacht: Der Mensch stabilisiert sich nicht durch Befriedigungen, sondern durch eine Aufgabe, die über den Augenblick hinausweist.

Mêtis: bewegliche Klugheit statt starrer Härte

Odysseus gewinnt selten durch körperliche Überlegenheit. Seine wichtigste Fähigkeit ist Mêtis: bewegliche, vorausschauende und strategische Klugheit. Er beobachtet, verhandelt, kann warten, tarnt sich, wenn es nötig ist, und wechselt seine Taktik, ohne sein Ziel aufzugeben. Homer nennt Odysseus schon im ersten Gesang „polytropos“, den Mann der vielen Wege und Lösungen. Ein massiver Hinweis auf die Fähigkeit, die auch heutzutage besonders wichtig ist: Anpassungsfähigkeit und die Kompetenz der Selbstführung ist kein Mangel an Männlichkeit, sondern ihre reife Form.

Das passt zu moderner Resilienzforschung. Resilienz bedeutet nicht Unverletzbarkeit und auch nicht, immer dieselbe Bewältigungsstrategie einzusetzen. Entscheidend ist, eine Lage – und vor allem die eigene - realistisch wahrzunehmen, über mehrere Reaktionsmöglichkeiten zu verfügen und aus den Folgen des eigenen Handelns zu lernen. Bonanno und Burton sprechen deshalb von regulatorischer Flexibilität als einer wichtigen Resilienz. Gemeint ist die Fähigkeit, die jeweils beste Anpassungsfähigkeit zu finden und anzuwenden. Der moderne Odysseus ist nicht der härteste Mann im Raum. Er ist derjenige, der die Situation am besten durchschaut und die passendste Lösung hat.

Polyphem: Warum Männer am letzten Wort scheitern

In der Höhle des Kyklopen rettet Odysseus seine Männer durch eine brillante List. Er nennt sich „Niemand“, blendet Polyphem und entkommt verborgen unter dessen Schafen. Dann zerstört er einen Teil seines Erfolgs: Vom sicheren Schiff aus ruft er dem Gegner seinen wirklichen Namen zu. Er will nicht nur siegen, sondern als Sieger erkannt werden. Polyphem kann nun Poseidon, seinen Vater, um Rache bitten; die Heimfahrt wird zur Katastrophe (Odyssee, 9. Gesang).

Die Szene zeigt eine typische Gefahrenzone männlicher Selbststeuerung. Ein Konflikt ist fast beendet, doch Kränkung, Stolz oder das Bedürfnis nach dem letzten Wort führen zur erneuten Eskalation. Klugheit reicht nicht, wenn sie nicht durch Impulskontrolle begrenzt wird. Manchmal besteht Stärke darin, den eigenen Erfolg nicht mehr demonstrieren zu müssen. So wird Selbstführung zu einer Kompetenz, mit der man sich nicht durch falsche Egozentrik und narzisstische Tendenzen am Ende selbst schädigt.

Circe, Sirenen und Lotus: Freiheit braucht Grenzen

Vor den Sirenen weiß Odysseus, dass Einsicht im entscheidenden Moment nicht genügen wird. Er lässt sich an den Mast binden und seinen Männern die Ohren verschließen (Odyssee, 12. Gesang). Das ist ein frühes Modell kluger Selbstbindung: Regeln werden beschlossen, bevor schwer beherrschbares Verlangen die Kontrolle überwältigt.

Jeder Mann sollte seine Sirenen, die persönlichen Gefahren, kennen. Es können Alkohol, Pornografie, Glücksspiel, Essen, Affären, Wut, digitale Dauerablenkung oder zwanghafte Arbeit sein. Wer erst in der Versuchung auf Willenskraft setzt, kommt meist zu spät. Wirksamer sind konkrete Wenn-dann-Pläne: Wenn ich nach einem Streit trinken will, rufe ich zuerst einen Freund an; wenn ich nachts ziellos am Smartphone hänge, bleibt das Gerät außerhalb des Schlafzimmers. Forschung zu Implementierungsintentionen zeigt, dass solche vorab festgelegten Reaktionen die Umsetzung von Zielen erheblich erleichtern. Die Klugheit des Odysseus kann auch so heute noch helfen.

Circe und der Lotus stehen für verwandte Gefahren. Bei Circe verbringt Odysseus ein Jahr in einer komfortablen erotischen Zwischenwelt, bis seine Gefährten ihn an die Heimfahrt erinnern. Der Konsum des Lotus bringt angenehmes Vergessen, aber auch die Gefahr der Abhängigkeit. Nicht jede Pause ist Flucht. Problematisch wird Entlastung dort, wo sie dauerhaft verhindert, dass ein Mann zu seiner Aufgabe zurückkehrt.

Kalypso: Der goldene Käfig

Bei Kalypso ist Odysseus versorgt, begehrt und vor weiteren Kämpfen geschützt. Dennoch sitzt er am Meer und sehnt sich nach Ithaka (Odyssee, 5. Gesang). Die Episode widerspricht der Vorstellung, ein gutes Leben bestehe allein aus Lust, Komfort und möglichst wenigen Verpflichtungen. Ein Mann kann äußerlich abgesichert sein und innerlich stagnieren.

Die entscheidende Frage lautet dann nicht: Geht es mir bequem genug? Sondern: Lebe ich noch in Richtung dessen, was mir wichtig ist? So wird das anfangs attraktiv erscheinende Leben eines Mannes zum goldenen Käfig, die innere Sehnsucht bleibt und wird sogar stärker und stärker. Der Mann kann wählen, sie zu betäuben, oder ihr dahin zu folgen, wo sein persönliches Ithaka ist. Wie auch immer man dieses Prinzip bezeichnet, Karma, Bestimmung, Lebenssinn, es ist der Weg, der aus Oberflächlichkeit, Langeweile, Fremdbestimmung und Manipulation führt. Es geht um echte Selbstführung. Der moderne Odysseus bleibt seinen Werten und Zielen treu und folgt nicht kurzfristig starken Versuchungen.

Athene: Hilfe, die handlungsfähig macht

Ohne Athene würde Odysseus nicht heimkehren. Sie setzt sich bei Zeus für ihn ein, schafft günstige Gelegenheiten, warnt und korrigiert ihn. Sie nimmt ihm jedoch weder Entscheidungen noch Handlungen ab. Ihre Beziehung lässt sich als spirituelle Allianz verstehen: Athene bleibt ein eigenständiges Gegenüber, Odysseus ein selbstverantwortlicher Mensch. Psychologisch kann sie für innere Führung, Selbstberuhigung und vorausschauende Vernunft stehen; im Epos ist sie mehr als eine Funktion seiner Psyche. Sie verkörpert die spirituelle Wegbereiterin in stürmischen und gefährlichen Zeiten. Heutzutage können Spiritualität und Religion die Unterstützung und Führung bieten, die Odysseus von Athene bekommen hat. Aber auch Hilfen im realen Leben sind möglich und wichtig.

Ein wichtiges Modell für Hilfe kann ein Freund, Mentor oder Therapeut sein, der den Mann nicht entmündigt, sondern ihn begleitet, seine Handlungsfähigkeit wiederzuherstellen. Untersuchungen zum Hilfesuchverhalten zeigen allerdings, dass bestimmte Männlichkeitsnormen, vor allem der Zwang zur vollständigen Autonomie, den Zugang zu Hilfe und Unterstützung immer noch erschweren können. Hilfe anzunehmen ist kein Gegenbegriff zu Eigenverantwortung. Wer Unterstützung nutzt und anschließend selbst handelt, verhält sich gerade verantwortlich.

Der Bettler: Statusverlust aushalten und Resilienz entwickeln

Auf Ithaka kehrt der König nicht im Triumphzug zurück. Athene verwandelt ihn in einen alten Bettler. Odysseus muss Spott ertragen, kann nur die Freier beobachten, die seine Frau bedrängen, und auf den richtigen Zeitpunkt zum Eingreifen warten. Damit verliert er die äußeren Zeichen seiner Identität, ohne sein Ziel aufzugeben. Seine Stärken sind jetzt Geduld und Selbstkontrolle. Die Szene stellt eine Frage, die Männer in Krisen unmittelbar betrifft: Wer bist du, wenn Amt, Einkommen, Leistungsfähigkeit oder Anerkennung wegbrechen? Wenn Du nur noch Dein Innerstes hast?

Ein stabiler Selbstwert darf nicht ausschließlich an Funktionen, Titeln und Status gebunden sein. Das bedeutet nicht, Status und Leistung geringzuschätzen. Es bedeutet, den eigenen Wert auch dann zu bewahren, wenn Leistung und Erfolg nicht vorhanden sind. Resilienz zeigt sich dann häufig in unspektakulären Handlungen: Tagesstruktur halten, weiterhin Termine wahrnehmen, den Körper pflegen, sich achtsam ernähren, Sport treiben, ein schwieriges Gespräch führen, Freundschaften pflegen und sich Unterstützung holen und sich nicht in Einsamkeit zurückziehen. So können Männer besonders in Krisen Resilienz entwickeln.

Argos und Penelope: Heimkehr braucht Anerkennung

Der alte Hund Argos erkennt Odysseus unter der Bettlergestalt und stirbt unmittelbar danach (Odyssee, 17 Gesang). Homer erklärt weder, woran der Hund seinen Herrn erkennt, noch verklärt er die Szene zu einem glücklichen Tod des Hundes. Entscheidend ist die Bindung: Unter allen Rollenwechseln ist etwas Vertrautes erhalten geblieben. Argos zeigt eine unverbrüchliche True. Odysseus weint heimlich. Er weint im Epos nicht zum ersten Mal, doch die Träne zeigt, dass Krieg, List und Verlust seine Bindungsfähigkeit nicht zerstört haben.

Penelope verlangt mehr als Wiedererkennen. Sie prüft Odysseus mit dem Geheimnis des unbeweglichen Ehebetts (Odyssee, 23. Gesang). Heimkehr ist deshalb kein Anspruch des Mannes auf sofortige Aufnahme. Wer lange abwesend war, gelogen, sich entzogen oder andere verletzt hat, muss damit rechnen, dass Vertrauen geprüft wird. Reue zeigt sich nicht nur in Einsicht, sondern in verlässlichem Verhalten über die Zeit.

Nicht wieder aufbrechen

Für manche Männer ist eine neue Mission leichter als der Alltag nach einer Krise. Sie können kämpfen, organisieren und Risiken tragen, finden aber schwer in Nähe, Routine und Begrenzung zurück. Dann wird Aktivität zum Wiederholungszwang: Das nächste Projekt, die nächste Aufgabe schützt davor, sich selbst zu stellen.

Eine moderne Heimkehr bedeutet nicht, zum früheren Zustand zurückzukehren. Sie verlangt, Verlust und Schuld anzuerkennen, Beziehungen neu auszuhandeln und im gewöhnlichen Leben wieder erreichbar zu werden. Auch Homers Ende bleibt moralisch ambivalent: Die Göttin Athene unterstützt den Freiermord, beendet anschließend aber die drohende Blutrache. Übertragbar ist nicht die archaische Gewalt, sondern die Aufgabe, nach einem Konflikt, einer Verlusterfahrung oder Demütigung die Eskalation zu stoppen und neue Strukturen im Leben ohne weitere Rache herzustellen.

Sieben Regeln für den modernen Odysseus

Bestimme dein persönliches Ithaka! Schreibe in einem Satz auf, für welche Menschen, Werte und Aufgaben du in den nächsten zwölf Monaten verlässlich sein willst. Ein Ziel, das sich nicht in Entscheidungen und konkrete Handlungen übersetzen lässt, ist nur eine Wunschvorstellung.

Erkenne deinen Polyphem-Moment! Überlege, wann Du nach einem bereits gelösten Konflikt noch ausgiebig Recht behalten, nachtreten oder dich unbedingt als Sieger zeigen musstest! Lege eine feste Stop-Regel für Situationen mit hohem Wut- und Erregungsniveau fest: keine Nachricht, kein Anruf und kein öffentlicher Kommentar in starker Erregung!

Baue Deinen Mast gegen falsche Versuchungen! Benenne eine wiederkehrende Sirene, die Dich mit falschen Versprechungen locken will, und errichte eine konkrete Barriere: Sperre, Budgetgrenze, feste Ausstiegszeit, räumliche Distanz oder eine Person, die du vorher kontaktierst! Rechtzeitiges Nein-Sagen hilft! Verlasse dich nicht nur auf Willenskraft im Hochrisikomoment!

Trainiere Deine Mêtis statt Härte! Frage in schwierigen Situationen: Braucht es Konfrontation, Geduld, Verhandlung, Rückzug oder Hilfe? Wer nur eine Antwort kennt, ist berechenbar. Kluge Flexibilität (Mêtis) bedeutet, die Methode zu wechseln, ohne das Ziel preiszugeben.

Stelle einen kleinen Rat zusammen! Wähle drei erreichbare und verlässliche Ansprechpartner: einen ehrlichen Freund, einen erfahrenen Mentor und bei Bedarf einen professionellen Helfer. Sage ihnen nicht nur, was geschehen ist, sondern auch, welche konkrete Entscheidung ansteht. Erörtere diese mit ihnen!

Halte Statusverlust, Niederlagen und Scheitern aus, ohne dich aufzugeben! Wenn Arbeit, Beziehung oder Gesundheit wegbrechen, sichere zuerst Dich selbst! Deinen Schlaf, genügend Bewegung, Tagesstruktur, Finanzen und soziale Kontakte. Du darfst scheitern. Wichtig ist es, wieder aufzustehen. Stürze Dich nicht schnell in neue Abenteuer, bis du wieder über einen belastbaren Alltag verfügst!

Repariere, bevor Du neu aufbrichst. Frage nicht nur, was Du künftig anders tun kannst und fühlen willst, sondern wie Du Deine Beziehungen zu anderen anders gestalten willst! Die neuen Verhaltensweisen sollten zuerst von Dir ausgehen. Eine Entschuldigung ist oft der Anfang von etwas Neuem. Vertrauen entsteht durch wiederholtes, überprüfbares Verhalten.

Heimkehr ist eine aktive Leistung

Der moderne Odysseus ist kein Mann, der sich für unverwundbar hält. Er besitzt Ziele, kennt seine Versuchungen, begrenzt seinen Stolz und nimmt Hilfe an, ohne Verantwortung abzugeben. Er kann kämpfen, wenn es nötig ist, und standhalten, wenn der Kampf vorbei ist.

Männliche Stärke zeigt sich nicht darin, niemals die Orientierung zu verlieren. Sie zeigt sich darin, Irrwege zu erkennen, Konsequenzen zu tragen und wieder Kurs aufzunehmen. Dein Ithaka ist dabei kein utopischer Ort. Es ist die konkrete Ordnung, in der ein Mann für sein Leben und für andere wieder erreichbar und verlässlich wird. Wenn Du einmal nicht mehr weiterweißt – und das kann und darf passieren – frage Dich und Deinen Rat, wie jetzt ein kluger Odysseus handeln würde!

Literatur (Auswahl)

Bonanno, G. A., & Burton, C. L. (2013). Regulatory flexibility: An individual differences perspective on coping and emotion regulation. Perspectives on Psychological Science, 8(6), 591–612.

Clay, J. S. (1997). The Wrath of Athena: Gods and Men in the Odyssey. Rowman & Littlefield.

Frankl, V. E. (2015). … trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager. Kösel.

Gollwitzer, P. M., & Sheeran, P. (2006). Implementation intentions and goal achievement. Advances in Experimental Social Psychology, 38, 69–119.

Homer. (2017). The Odyssey (E. Wilson, Trans.). W. W. Norton. (Original work composed ca. 8th century BCE).

Seidler, Z. E., Dawes, A. J., Rice, S. M., Oliffe, J. L., & Dhillon, H. M. (2016). The role of masculinity in men’s help-seeking for depression: A systematic review. Clinical Psychology Review, 49, 106–118.

Southwick, S. M., Bonanno, G. A., Masten, A. S., Panter-Brick, C., & Yehuda, R. (2014). Resilience definitions, theory, and challenges. European Journal of Psychotraumatology, 5(1), 25338.


Tags

Krisen, Lebenssinn, Odysseus, Psychische Gesundheit, Resilienz, Selbstführung, Sinn


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