UA-176845053-2 Das Ende der Gendersprache zur gesellschaftlichen Gerechtigkeit

Januar 22

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Das Ende der Gendersprache – ein Buch und ein Ziel zur gesellschaftlichen Gerechtigkeit

Im Folgenden wird über eine Sachbuchneuerscheinung berichtet, an der ich als Autor beteiligt war. Im Rahmen der Beschäftigung mit Männerfragen und der psychischen Gesundheit von Männern ist es mir ein besonderes Anliegen geworden, unnötige, destruktive und auch männerfeindliche Entwicklungen aufzuzeigen und mich für bessere Wege einzusetzen. Gendersprache zielt auch auf die Unsichtbarmachung des Männlichen und der Männer ab. Dies geschieht etwa mit Wortschöpfungen wie „Ärzt*innen“, „Lots*innen“, „Kund*innen”  und „Anwält*innen“. Durch umfangreiche Recherchen und Befragungen ist ein Sachbuch entstanden, das ganz eindeutig zum Ergebnis hat, dass Gendersprache die Einheit der Sprache und das Identitätsgefühl der Menschen gefährdet. Aber es zeigt sich auch: Gendersprache ist langfristig nicht überlebensfähig. Sprache wählt immer den einfachsten Weg in ihrer Evolution und Umständlichkeit setzt sich nicht durch.

Das Verschwinden des Männlichen durch die Gendersprache – auch eine Gefahr für die psychische Gesundheit!

Gendersprache hat zu Unrecht den Nimbus des Fortschrittlichen und Progressiven. In Wirklichkeit lehnt die Mehrheit der Bevölkerung diese Art des Umgangs mit Sprache ab, empfindet sie als sprachzerstörend und schädigend für ihre Identität. Die Menschen spüren, dass ihre Identität verändert und beschädigt werden soll, indem ihnen eine andere Art des Sprechens und Schreibens und damit langfristig auch des Denkens aufoktroyiert wird. Besonders für Männer stecken in der Gendersprache Probleme und Risiken, da diese als feministisches Projekt eine im Kern männerfeindliche Tendenz bedient und zum Verschwinden des Männlichen in Sprache und Kultur führen soll. 

Ich habe bereits aufgezeigt, wie problematisch und männerfeindlich (weil misandrisch) Gendersprache ist und wie Sprachgesundheit mit persönlicher Gesundheit zusammenhängen kann (siehe „Gendersprache, Sprachgesundheit und Männerfeindlichkeit“).

Jetzt ist ein umfassenderes Sachbuch zum Thema „Gendersprache“ erschienen, das neben den psychologischen Aspekten auch historische, philosophische und linguistische Kritikpunkte sammelt. 

Sachbuch: „Das Ende der Gendersprache. Genderismus, Sprachkrampf, Tiefenpsychologie“

Hier erste Buchbesprechungen des neuen Sachbuchs: 

Gender-Sprache ist umständlich, widerspricht der Ästhetik und hemmt die Lesefreude.

„Gender-Sprache trägt nicht zur Gerechtigkeit bei, sondern zu Diskriminierungen und Missverständnissen", heißt es in dem Buch. Der Kulturwissenschaftler Hendryk von Reichenberg und der Psychologe Michael Klein analysieren das Konfliktpotential in ihrem interdisziplinär fundierten, teils erheiternden Sachbuch „Das Ende der Gender-Sprache" (Pabst Publishers).

Reichenberg verdeutlicht: Der linksliberale, feministisch gesteuerte Zeitgeist verengt einseitig die Debatte auf die Frage: ´Bist du für Gender-Sprache? Wenn nein, bist du gegen die Gleichberechtigung von Frauen und damit  im rechts-reaktionären politisch-moralischen Abseits.´ Die Strategie dieses Ausgrenzens und Verengens  erschwert vielen Opfern das soziale Leben, evtl. auch die berufliche Situation - und erleichtert gleichzeitig den Gender-Befürwortern das Gefühl moralischer bzw. intellektueller Überlegenheit. „Gender-Aktivisten wollen sich als bessere Menschen inszenieren und fühlen sich befugt, der Gesellschaft gegenderte Sprachregeln autoritär vorzuschreiben." Wer im Studium in Prüfungsarbeiten nicht konsequent gendert, muss oft mit ungünstigen Benotungen rechnen.

Gender-Sprache macht nichts gerechter, nur alles umständlicher und unästhetischer

„Durch die Gender-Sprache werden Sätze länger, komplizierter, umständlicher und schwerer verständlich, ohne dass sie mehr Information bieten." Es entstehen Formulierungen, die den Lesefluss hemmen und dem sprachästhetischen Empfinden zuwiderlaufen. Lesefreude und Prägnanz nehmen ab, Missvergnügen und Missverständnisse nehmen zu. Leser reagieren mit Desinteresse oder Widerwillen. Denn: Auf lange Sicht setzt sich unerfreuliche, umständliche Sprache nie durch; Alltag und Literatur entwickeln Sprache in Richtung Einfachheit und Klarheit. „Sprachveränderungen lassen sich nicht aufoktroyieren, sondern müssen sich in der Gemeinschaft der Sprechenden, der Bevölkerung organisch entwickeln." Daher prognostizieren die Wissenschaftler ein „Ende der Gender-Sprache" in spätestens 10 bis 15 Jahren. Aber warum sollen sich die Menschen im Land so lange mit den Sprachungetümen der Gendersprache herumquälen?

Gendersprache als elitäres Machtdurchsetzungsprojekt

Die Entstehung und Motivation der Gender-Sprache verorten die Wissenschaftler in einem radikalfeministischen, misandrischen Milieu: Hier sehen Frauen ihr eigenes Geschlecht als chronisch unterprivilegiert - und den männlichen Widerpart als überprivilegiert. Die Gender-Sprache wird als Instrument gesehen, das angebliche Missverhältnis umzudrehen. Die Realität der Geschlechter in unserem Land ist längst eine völlig andere. Gendersprache bedient die verfestigten Vorurteile des Feminismus und ist zu einem Machtinstrument zur Durchsetzung realitätsferner Ziele und Interessen zu Lasten der Menschen geworden. Viele Menschen verstehen diese elitäre Sprache nicht und lehnen sie grundsätzlich ab. Das ist den elitären Spracholigarchen aber egal. Sie nehmen die Exklusion großer Teile der Bevölkerung unter dem Deckmantel der vermeintlichen Geschlechtergerechtigkeit in Kauf. 

Das Ende der Gender-Sprache: eine psychologisch-linguistische Analyse und Prognose

Die Gender-Sprache erheitert häufig mit absurd-komplexen Buchstaben- und  Zeichen- Folgen. Dies sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass „Gender-Sprache als autoritär-feministisches Projekt in erster Linie darauf abzielt, Männer sprachlich weniger sichtbar zu machen", warnen Professor Dr. Michael Klein und Hendryk von Reichenberg in ihrem aktuellen Sachbuch „Das Ende der Gender-Sprache" (Pabst Publishers, Lengerich/Westf.). 

Nach den Einschätzungen des Psychologen und des Kulturwissenschaftlers ist die Gender-Sprache „kein Produkt einer intellektuellen oder gar sprachwissenschaftlichen Analyse - und besitzt keine wissenschaftliche Basis." Gender-Sprech schafft Ungerechtigkeiten, "nimmt keine Rücksicht auf Behinderte, sozial Benachteiligte, Migranten, Ältere usw.

„Die Gender-Bewegung stellt im Kern eine kleine Gruppe in gesellschafts- und erziehungswissenschaftlichen Fachbereichen der Hochschulen. Dort gibt es inzwischen mit staatlicher Förderung mehr als 220 Gender-Professuren. Dadurch ist eine starke, gut vernetzte Power- und Pressure-Group entstanden, die in Kooperation mit mehr als 2.000 Gleichstellungsbeauftragten die Gender-Sprache propagiert" und im Verwaltungsbereich auch autoritär verordnet.

Das Komische an der Gendersprache ist ihr bürokratisch-formales Gehabe

Hendryk von Reichenberg lässt es sich nicht nehmen, literarische Texte der Weltliteratur „gendergerecht" korrekt umzuformulieren und damit auch die Absurdität der Gender-Sprache grotesk zu verdeutlichen. Das Buch enthält damit neben seinen Berichten und Analysen reichlich Komisches und Satirisches.

Die Bevölkerungsmehrheit nimmt die häufig verordnete Gender-Sprache mit einer Mischung aus Ignoranz, Spott und Aversion wahr. „In der deutschen Kultur ist die Obrigkeitshörigkeit tief verankert. Dies gilt auch für vermeintlich progressive und linke Gruppierungen. Im Bereich der Gender-Sprache kann sich erweisen, zu wieviel zivilem Ungehorsam die Deutschen in der Lage sind," schreibt Michael Klein und zeigt sich verhalten optimistisch. Der Buchtitel enthält bereits seine psychologisch-soziologisch begründete Prognose, dass so in wenigen Jahren nicht mehr gesprochen und geschrieben wird. Besonders kritisch sehen die Autoren die Rolle der öffentlich-rechtlichen Medien, die unter Verletzung ihres Bildungs- und Informationsauftrags einseitig und kritiklos an immer mehr Stellen Gendersprache propagieren. Hier wäre mehr Respekt vor der Bevölkerung, den Beitragszahlern, angebracht. Sprache entwickelt sich immer weiter, sollte es organisch und nicht von oben verordnet tun. Damit leistet Sprache auch einen wichtigen Beitrag zur Identitätsbildung und psychischen Gesundheit der Menschen. 

Michael Klein, Hendryk von Reichenberg: Das Ende der Gender-Sprache. Genderismus, Sprachkrampf, Tiefenpsychologie. Pabst, 321 Seiten. Paperback ISBN 978-3-95853-729-3. eBook 978-3-95853-730-9


Tags

Buch, Gender, Gender-Sprache, Gendersprache, Hendryk von Reichenberg, Männer, Neuerscheinung, Pabst Publishers, Psychische Gesundheit, Sachbuch


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