UA-176845053-2 Dominante Partnerin: Sie will alles bestimmen

Januar 2

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Dominante Partnerin: Meine Partnerin will alles bestimmen! (Männerrat #2)

Viele Männer haben eine dominante Partnerin und leiden darunter, dass diese im Alltag alles bestimmen will. Es handelt sich dann um Alltagsdominanz. Diese Frauen bringen das Verhaltensmuster nicht selten aus ihren Herkunftsfamilien mit, hatten oft eine starke, dominante Mutter. Häufig sind sie auch der Meinung, dass Familie und Haushalt kollabieren würden, wenn sie sich nicht so verhalten würden, wie sie es tun. Die dominante Partnerin ist dann davon überzeugt, dass sie sich so verhalten muss! Ihr Begriff von Ordnung ist dann der einzig Wahre und Richtige. Das ist natürlich eine rigide und alles andere als einzig mögliche Sichtweise.

Dominante Partnerin: Die Dominanzspirale belastet die Beziehung immer mehr

Es entsteht nicht selten eine Spirale aus immer mehr Dominanz und Agilität der Frauen und immer mehr Unterordnung und Passivität der Männer. Es geht hier aber nicht um die direkte Veränderung des Verhaltens alltagsdominanter Frauen, sondern um Dich, den Mann, den dieses Verhalten stört und der darunter immer mehr leidet. Wenn das bisher Geschilderte auf Dich zutrifft, dann lies weiter und versuche, Deine Situation durch die Ratschläge zu verändern. Damit sich etwas in Deiner Beziehung ändert, musst Du aktiv werden!

Wie kommt es zu einer Partnerkonstellation mit einer übermäßig alltagsdominanten Frau?

Schau Dir zunächst Dein Partnerwahlverhalten an! Dahinter steckt meist ein unbewusstes Muster. Auf welchen Typus Frau stehst Du, welche Frauen ziehen Dich an? Oft hat dies eine Menge mit Deiner Herkunftsfamilie zu tun. Insbesondere Väter, die schwach, wenig selbstbewusst und emotional verschlossen sind, können ihren Söhnen wenig Kompetenz und Fitness für ihr Beziehungsleben vermitteln. Auch übermächtige Mütter können in dieser Herkunftskonstellation vorgeherrscht haben. In diesen Fällen wiederholt sich die Partnerkonstellation mit einer dominanten Partnerin über Generationen hinweg.

Female Choice: Starke Frauen wählen einen leicht manipulierbaren Typ Mann aus

Ein anderer Grund liegt im Partnerwahlverhalten ganz allgemein. Frauen haben dabei eine besonders entscheidende Rolle: Sie wählen aus! Auch wenn der werbende Mann das Gefühl hat, dass er eine Frau „erobert“, ist es letztlich die Frau, die bestimmt, welcher Mann zu ihr ins Bett kommt und mit welchem Mann sie langfristig zusammenleben will. „Female choice“, wie dieses Prinzip genannt wird, ist weltweit bei Menschen die Grundregel der Partnerwahl, es sei denn es gibt arrangierte Ehen oder eine Fremdverheiratung der Töchter.

In liberalen Gesellschaften ist das Prinzip der freien Partnerwahl gängige Praxis und kulturelle Errungenschaft. Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass Frauen und Männer dabei nicht vollkommen frei sind, sondern ihren unbewussten biologischen Programmierungen folgen. Grundsätzlich wählen Frauen in ihren jungen Jahren dabei unter allen Männern meist nur 15-20% aus, die sich durch besondere Attraktivität, Beschützerhalten und Stärke auszeichnen. Die sogenannten Alpha-Männer. Der Rest (die Beta-Männer) würden leer ausgehen, wenn sie sich nicht besonders ins Zeug legen würden. Und hier kommt nun die Alltagsdominanz der Frauen ins Spiel. Mit zunehmendem Alter, vor allem ab Anfang 30, achten Frauen auf die potentiellen Versorgerqualitäten eines Partners. Es ist nicht mehr so wichtig, dass er besonders viel Stärke und Attraktivität mitbringt, sondern er muss sie und mögliche Kinder versorgen können und ihnen ein stabiles, sicheres und gut finanziertes Heim bieten können. Es ist gut, wenn er sich freiwillig unterordnet und sich für Frau und Familie ins Zeug legt.

Grundprinzip des „female choice“: Einen Typen fürs Leben finden, der beschützen und versorgen kann

Durch die sogenannte „Hypergamie“ (wörtlich: nach oben heiraten) sichern Frauen ab, dass sie gut beschützt und versorgt sind, nicht sozial abstürzen und ihre Kinder eine vielversprechende Zukunft haben. Wenn Du nun zu den Beta-Männern gehörst (wie die meisten Männer!), ist es naheliegend, dass Deine Partnerin Dich gewählt hat, weil Du genau die Qualitäten eines Versorgers mitbringst. Dann ist es ohnehin nicht wünschenswert, dass Du allzu viel Dominanz im Alltag zeigst. Falls Du äußerlich attraktiv bist und viel Stärke signalisierst, schadet das nicht, ist aber nicht zwingend notwendig.
Wenn Du ein dominanter Typ ist, sollst Du diese Eigenschaft in der Berufswelt ausleben und damit Karriere machen. In der Beziehung mit einer alltagsdominanten Frau, ist Deine Dominanz nun eher ein Konfliktthema im Alltag. Die Beziehungen von Alpha-Männern sind in der Regel nicht stabil und von vielen sexuellen Abenteuern gekennzeichnet. Beta-Männer sind jedoch in ihren Beziehungen meist stabil und eher treu. Sie werden auch eher verlassen, als dass sie ihre Partnerinnen verlassen. Deine Hauptaufgabe besteht in der Versorgung der alltagsdominanten Partnerin.

Die dominante Partnerin beherrscht mit Emotionen und dann mit Taten

Viele Männer versuchen, die starken Emotionen (Wut, Ärger, Beschuldigungen, Tränen) ihrer Frau durch Rückzug und eigenes Schweigen besser zu ertragen. Dies geschieht vor allem, wenn sie sich als verbal unterlegen erleben. Und dies ist sehr oft der Fall. Viele Frauen sind Meisterinnen der vielen Worte. Der männliche Rückzug erweist sich auf die lange Sicht jedoch als Irrweg und macht die Ausgangssituation meist noch schlimmer. Es gibt keine Lösung ohne echte Interaktion, mit Worten und Taten. Zu der Lösung gehört auch: Du als Mann solltest ebenfalls Emotionen zeigen. Die Basis ist aber, dass Du Dich selbst ernst nimmst und wertschätzt. Viele Frauen sind wahre Meisterinnen des Emotionsausdrucks. Sie haben es über viele Jahre gelernt, ihren Emotionen freien Lauf zu lassen, genauso wie Männer es gelernt haben, ihre Emotionen zu unterdrücken. So wie Frauen oft überemotional sind, verhalten sich Männer zu unemotional. Versuche Du als Mann auch, häufiger Deine Emotionen authentisch und überzeugend auszudrücken. Frauen machen Männern durch ihre ungefilterten, starken Emotionsäußerungen oft Angst. Das muss nicht so bleiben, wenn Du Deine Emotionen stärker entdeckst und ausdrückst.

Das emotionale Feld sollte auch den Männern gehören

Viele Männer überlassen das „emotionale Feld“ den Frauen. Sie sind es nicht gewöhnt, sich über ihre Gefühle zu äußern. Männer denken, dass es unpassend ist, laut und hysterisch zu werden. Das müssen sie auch nicht! Sie äußern sich lieber rational und besonnen. Und wenn sie dann ihre Gefühle sehr lange unterdrückt haben, laufen sie Gefahr, allzu heftig – auch physisch – zu explodieren. Dies versetzt sie dann wieder in die Lage des Schuldigen, der eine Frau zum Opfer gemacht hat. Was notwendig und möglich ist: Sprich über Deine Emotionen rechtzeitig und in verständlicher Form! Nicht zu laut, aber klar und mit fester Stimme!

Auch das soziale Feld vernachlässigen Männer allzu oft. Ihre sozialen Netzwerke vernachlässigen sie, während sie sich ganz der Arbeit und der Karriere widmen. Du als Mann solltest Deine sozialen Netzwerke, Deine Freundschaften, auch in einer Beziehung weiter pflegen.

Frauen formen Männer mit Sex: Das Leckerli wird gegeben oder nicht

Nicht nur die dominante Partnerin, sondern viele Frauen dominieren ihre Männer auch mit Sex. Dieser wird je nach Stimmung oder Motiven gegeben oder nicht. Offiziell ist dies ein Tabuthema, aber viele Männer berichten darüber, dass die Abläufe in ihren Beziehungen entsprechend sind. Dies stellt natürlich eine Manipulation dar. Stellen Sie sich als Mann darauf ein und machen Sie sich unabhängig davon, wenn Sex zu oft als „Waffe“ in der Beziehung eingesetzt wird! Mögliche Lösungen sind Selbstbefriedigung (Masturbation) oder eine Affäre. Zuvor sollten Sie Ihrer Frau Ihre Sichtweise der Situation darlegen und versuchen einen Ausgleich bzw. Kompromiss mit ihr zu erreichen. Und niemals nicht einvernehmlichen Sex! Idealerweise sollten die Partner in der Beziehung Sex zur Luststeigerung und Befriedigung benutzen. Wenn dies – wie in vielen Beziehungen – nicht so ist, können Gespräche und Paarberatung helfen. Aber am langen Ende solltest Du Dich nicht vom Wohlwollen Deiner Partnerin abhängig machen. Auch dies ist ein Zeichen von Dominanz und Beherrschung.

Dominante Partnerin und beruflich starke Männer, die sich zu Hause unterordnen

Eine spezielle Thematik des Themas „Dominanz“ ist das Muster, dass sich beruflich starke Männer zu Hause unterordnen und unselbstständig werden. Dieses Muster entspricht der traditionellen Rollenverteilung. Es passt aber kaum mehr in die heutige Zeit. Vor allem sollte der moderne Mann im Haushalt und in der Familie mit anpacken und Verantwortung übernehmen. Dass beruflich erfolgreiche Männer sich zu Hause submissiv verhalten, kann auch bedeuten, dass ihre Dominanz nicht Teil ihrer Persönlichkeit darstellt, sondern im Bereich der Berufswelt sozusagen künstlich aufgesetzt ist.

Fazit zum Thema dominante Partnerin

Übermäßige Dependenz bei Männern kann ein Zeichen der Konfliktvermeidung und eines passiven Verhaltensstils sein. Dahinter sind oft Ängste vor Verlust, Minderwertigkeit und Einsamkeit zu finden. Diese Selbstunsicherheit bei Männern ist nicht selten und sollte für Dich Anlass sein, deine Persönlichkeit zu stärken, wie Du dies mit Deinen Muskeln mit Krafttraining vielleicht schon lange machst. Für die Persönlichkeit bedeutet dies mentales Training!

Zum Abschluss noch einige Tipps zur Stärkung Deiner Selbstsicherheit

Was kannst Du tun, wenn eine dominante Partnerin Dich unterdrückt, entmündigt und Du Dich nicht selbstständig genug fühlst? Warte nicht darauf, dass sich Deine Partnerin ändert! Das wird nicht geschehen. Nimm Du Deine Weiterentwicklung in die Hand.

Deshalb hier 5 Tipps für die ersten Schritte, wenn Du eine übermäßig dominante Frau hast:

1. Nimm Dich wichtig und sprich darüber! Da Ganze ohne anzugeben und zu übertreiben. Lieber öfter als selten.

2. Pflege Deine alten Freundschaften und nimm Dir Zeit dafür! Wenn Du keine Freunde mehr hast, suche Dir Neue!

3. Zeige Deine Gefühle, auch die von Verletztheit, Ärger, Wut! Nimm in einer Beziehung den Raum dafür. Deine Partnerin tut es übrigens auch.

4. Sei in der Kommunikation mit Deiner Partnerin gelassen, ruhig, positiv und stabil, aber nicht defensiv und ängstlich!

5. Sieh Dich selbst positiv, auch wenn Deine Partnerin Dich nicht so sieht!

Wenn Du weitere Fragen zum Thema suchst, empfehle ich Dir männerspezifische Seiten zur Sexualität wie diese oder entsprechende Fachbücher. 


Tags

Alltagsdominanz, Alpha-Männer, Beta-Männer, Beziehung, dominante Frau, dominante Partnerin, Ehe, female choice, Kontrolle, Männer, Männerrat, Partnerschaft, Psychische Gesundheit, Sex


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