Auch Männer brauchen Trennungsberatung, sie brauchen es ganz besonders, weil sie sich in schwierigen Partnerschaftssituationen häufiger zurückziehen, vereinsamen und in schwierige psychische Situationen geraten. Frauen haben viel öfter die „beste Freundin“ zum Austausch, zur Stützung und zur Krisenintervention. Männer sollten natürlich ihren besten Freund - falls vorhanden - auch für diese Zwecke nutzen. Sie haben ihn oft nicht und sie öffnen sich auch oft nicht so weit. Da das vertraulich offene Gespräch viel seltener gelingt und es darüber hinaus sowieso oft einen neutralen Coach braucht, ist der Weg über eine Trennungsberatung für einen Mann eine hilfreiche Strategie, kein Zeichen von Schwäche, sondern guter Selbstfürsorge. Dabei beginnt Trennungsberatung lange im Vorfeld einer möglichen Trennung, führt nicht zwingendermaßen zur Trennung und begleitet gerade auch in Krisenphasen und bei Unsicherheitsgefühlen. Wann immer eine Partnerziehung (gleich ob hetero- oder homosexuell) zu dauerhafter Disharmonie und hohem Stressniveau führt, sollte eine Trennungsberatung oder ein entsprechendes Coaching erwogen werden.
Indikatoren für Trennungsrisiko
Partnerbeziehungen sind für Trennungen anfällig, wenn die Bilanz des Gebens und Nehmens in starkem Maße unausgeglichen ist. Wenn eine Beziehung auf Dauer unbalanciert ist, ein Partner immer gibt, aber nichts bekommt, wird die Partnerschaft auf Dauer instabil. Wenn ein Partner erlebt, dass seine Bedürfnisse nicht – oder nicht mehr – wahrgenommen und erfüllt werden, entsteht eine ungleichgewichtige Beziehung. Wenn die Dysbalance in der Beziehung auf Dauer besteht, entstehen Bedürfnisdefizite, die zu Trennungsgedanken führen. Eine Beziehung mit Potential verändert sich dann. Unter bestimmten Bedingungen, z.B. bei destruktiver Verleugnung der Situation oder der eigenen Bedürfnisdefizite, bleibt die Dysbalance bestehen.
Denn eine gesunde Beziehung besteht aus Geben und Nehmen. Und nur so kann sie auf Dauer bestehen und wachsen. Wenn die diesbezügliche Balance (emotional, bedürfnisorientiert, finanziell) katastrophal ist, kommt es zu Defiziterleben und Trennungsgedanken. Das ist völlig naheliegend und psycho-logisch. Ein Mann mit Trennungsgedanken sollte sich mit sich selbst, nach Möglichkeit mit seiner Partnerin und auch mit einer Person seines persönlichen Vertrauens beraten und austauschen.
Trennungsgedanken nicht tabuisieren
Was ist bei Trennungsgedanken zu beachten? Immer wieder entwickeln Menschen in Beziehungen Trennungsgedanken. Dies an sich ist nicht ungewöhnlich. Sie sind in Krisensituationen naheliegend und insofern psycho-logisch. Oft sind es selbstberuhigende Phantasien oder „Gedankenspiele“, um die eigene Lage zu erörtern. Dann dienen die Trennungsgedanken dazu, sich selbst die Option einer Trennung deutlich zu machen, was wiederum alleine schon stressreduzierend wirken kann. Auf keinen Fall sollten Trennungsgedanken sich selbst gegenüber tabuisiert werden.
Ein entscheidender Schritt ist, wenn die Trennungsgedanken dem Partner offenbart werden. Dies kann verschiedene Bedeutungen haben: Drohung, Notruf, Krise, Machtausübung oder Einladung zum Gespräch und zur Veränderung. Was immer bezweckt wird, die Offenlegung von Trennungsgedanken stellt auf jeden Fall einen entscheidenden Schritt dar. Wie reagiert der Partner darauf? Beschwichtigung, Betroffenheit, Nachdenklichkeit, Aggression, eigene Trennungsgedanken, Rückzug oder was noch?
Viele Varianten sind denkbar. Sie zeigen die emotionalen und kognitiven Reaktionsweisen auf, die dem Partner zur Verfügung stehen und für ihn naheliegend sind. Im günstigsten Fall sind sie die Basis eines klärenden Gesprächs. Wenn die Paarbeziehung schon in einer von Ablehnung und Negativität gekennzeichneten Phase ist, kann die Klärung auch zu dem Entschluss einer Trennung führen.
Trennungsphasen sind hochgradige Stressphasen
Partnerschaftliche Trennungen zählen in der Stress- und Gesundheitsforschung zu den bedeutendsten kritischen Lebensereignissen. In klassischen Lebensereignis-Skalen werden Scheidung und Trennung regelmäßig unter den stärksten psychosozialen Belastungen eingeordnet, da sie mehrere Stressoren - vor allem Ängste - gleichzeitig aktivieren: Verlust emotionaler Bindung, Veränderung sozialer Rollen, ökonomische Unsicherheit und biografische Neuorientierung.
Trennungsphasen sind Phasen erhöhten Beziehungsstresses. Daher sollten diese Phasen nicht zu lange dauern. Wenn etwa ein Partner bei jedem Konfliktgespräch mit Trennung droht, ist dies ein unfaires Mittel, um das Gegenüber immer wieder unter Stress zu setzen. Die Trennungsdrohung wie eine Waffe, auch wenn sie aus Ohnmacht geschieht. Sie sollte mit Bedacht und Rücksicht eingesetzt werden.
Am Ende werden zu häufige Trennungsdrohungen jedoch zu einer Gewöhnung führen, so dass die Trennungsdrohung zu einer wirkungslosen - weil unglaubwürdigen - Waffe wird. Auch sollten Differenzierungen benutzt werden: So macht es einen Unterschied, von sofortiger Trennung zu sprechen oder von aufkommenden Trennungsgedanken. Partner sollten den mit Trennung verbundenen zwischenmenschlichen Stress nicht unterschätzen und eher die Hintergründe ihrer Trennungsgedanken reflektieren als immer wieder vordergründig Stress auszuüben.
Männer zeigen in Trennungsphasen mehr Extremverhalten
Viele entwicklungspsychologische Studien haben gezeigt, dass Männer zu mehr Extremverhaltensweisen tendieren als Frauen. Bei Persönlichkeitsmerkmalen sind sie risikobereiter. Das zeigt sich auch in der Zeit nach einer Trennung, die für sie eine Extremsituation ist. Dann treten durchschnittlich mehr psychische Probleme, Selbstwertprobleme und krisenhafte Reaktionen auf, insbesondere wenn die Trennung vollständig von der Partnerin ausgegangen ist.
Zur extremen Reaktion gehört dann auch, dass die Trennung sehr schwer genommen wird, depressive Gefühle auslöst und die eigene Existenzgrundlage in Frage gestellt wird. In der Folge treten häufiger Schuld- und Schamgefühle, Suizidalität, Depression und Substanzmissbrauch auf. Manche Männer reagieren in dieser Phase auch mit Wut und Ärger, was zu Aggressionen und Gewalt führen kann. Hier bedarf es schneller Interventionen, Schutz für die Partnerin und stressreduzierender Maßnahmen.
All dies sind Hinweise, dass Männer in Trennungssituationen nicht unbegleitet und ohne Hilfe sein sollten. Die emotionalen Spitzen, seien sie auto- oder fremdaggressiv, halten gerade bei intensiven Hilfestellungen in der Regel nicht lange an.
Schuld und Scham in der Trennungsphase
Männer tendieren oft dazu, sich in der Trennungsphase schuldig zu fühlen. Das Scheitern der Partnerschaft kommt ihnen dann wie ein persönliches Versagen, eine Fehlleistung und ein Makel vor. Gerade Männer mit einem hohen Anspruch an sich selbst, einer starken Moralität oder einem ausgesprochen starken Perfektionismus erleben sich selbst nach einer Trennung so.
Ein Schuldgefühl bedeutet: „Ich habe etwas falsch gemacht“. Wenn der Mann denkt: „Ich habe alles falsch gemacht“, befindet er sich in einer generalisierten, übertriebenen, meist unrealistischen Haltung. Realistischer ist die Vorstellung des Schuldverteilungskuchens: Wie viel tragen die Partner jeweils an der zu beklagenden Schuld. Noch besser ist es, von Verantwortung statt von dem moralisch oft überladenen Begriff der „Schuld“ zu sprechen.
Scham ist ein sehr komplexes Gefühl, dass darauf beruht, dass mit der Person selbst etwas nicht stimmt, dass sie nicht passend ist und sich in ihrem Handeln nicht akzeptieren kann. Scham stellt also das Verhalten und die Person in Frage. Übermäßige Scham erzeugt die Tendenz zum Rückzug, zum Sich-Verstecken, weil man glaubt, durchschaut zu werden und Blickkontakt belastend ist. Diese Tendenz wirkt sich gerade bei Männern in der Trennungsphase negativ aus. Das innere Gefühl ist wie „ich bin falsch, verkehrt und muss im Boden versinken“.
Lähmung durch Schuld und Scham
Dass eine Trennung aus einer dysfunktionalen, hoch belasteten Partnerschaft eine Befreiung für sich darstellt, kommt ihnen nicht in den Sinn. Schuldgefühle bedeuten, dass jemand glaubt, einen großen Fehler gemacht zu haben. Schamgefühle haben eine noch tiefergehende Bedeutung, nämlich dass jemand selbst falsch ist. Aber Schuld- und Schamgefühle sind es oft, die Überlegungen zu einer Trennung überlagen oder blockieren, weil der Betroffene sich davor fürchtet, dann vollständig von ihnen in Besitz genommen zu werden. Sie können also zu selbstbehindernden Prozessen führen, mit denen sich Leiden und Stress in einer Partnerbeziehung auf lange Zeit etablieren, weil es aus Angst vor diesen Gefühlen nicht zu einer Entscheidung für sich selbst kommt.
Sie wirken dann wie Selbstknebelungen, mit denen eine Person sich handlungsunfähig macht und sich nur noch im Kreise dreht, was Leiden und Stress intensiviert. Im Hintergrund stehen oft moralische, religiöse oder gesellschaftliche Glaubenssätze – wie „ein Mann verlässt seine Frau und Kinder nicht“ -, die intensive Schuldgefühle auslösen und zur Handlungs- und Entscheidungsunfähigkeit führen können. Selbst in offensichtlich dysfunktionalen Beziehungen kann der Mann sich damit „gezwungen“ sehen, in einem selbstschädigenden Kreislauf zu verweilen, nur um „seine Aufgabe“ zu erfüllen. Es geht dann darum, dass er seine Aufgabe als Versorger weiter klaglos erfüllt, während seine eigenen Bedürfnisse nicht zählen. Die Bewältigung einer Trennung führt aus dysfunktionalen Schuld- und Schamgefühlen zu neuen Perspektiven, Kompetenzen und Verhaltensweisen (vgl. Eine Trennung bewältigen (Männerrat #7)).
Übermäßige Dependenz und People-Pleasing
Viele Männer versuchen, in einer Partnerschaft der Partnerin alles recht zu machen, verhalten sich ängstlich und selbstunsicher. Ihr inneres Selbst ist schwach und wurde oft schon in der Kindheit auf Gehorsam und Dependenz getrimmt. Autonomie und Selbstsicherheit galten als gefährlich und waren nicht erlaubt. Häufig wurde ihnen das nachhaltig eingeschärft und mit psychischem oder physischem Druck beigebracht. Daraus kann als Beziehungsmuster eine dependente Haltung gegenüber der späteren Partnerin erwachsen (vgl. Übermäßig dependente Männer – den Frauen alles recht machen wollen (Männerrat #42)).
Wenn sich die dependente Haltung gegenüber einer Liebesperson verfestigt, kann es zu einem umfassenden Verhaltensmuster, dem people pleasing kommen (siehe auch Bin ich ein „People Pleaser“? – Symptome und Lösungen (Männerrat #19)). Dies bedeutet, es dem anderen immer recht machen zu wollen, die eigenen Bedürfnisse hintan zu stellen oder zu verleugnen und Angst zu verspüren, nicht genug für den anderen zu tun. Diese Männer werden von ihren Partnerinnen nicht wertgeschätzt, sondern überwiegend benutzt - und damit nicht wirklich geliebt. Sie bekommen Akzeptanz, solange sie sich angepasst und willfährig verhalten. Sollten sie aufbegehren, drohen Negativierung und Liebesentzug.
So wiederholen sich früh gelernte Muster von Anerkennung und ängstlicher Unterordnung. In Trennungsphasen, die meist von der Partnerin ausgehen, verstärken sich Angst und Dependenz bei dem Mann noch. Dies verhindert aber nicht die drohende Trennung, sondern führt in den Augen der Partnerin zu einem noch gesteigerten Respektverlust.
Herstellung von Autonomiefähigkeit als nachträgliche Entwicklungsaufgabe
Schuld und Scham wirken per se lähmend, zumindest wenn sie im Übermaß auftreten und einen Menschen überfluten. Sie stellen internalisierende Reaktionen dar, bei denen sich negative Gefühle gegen das eigene Innere richten. Dies kann bis zu autoaggressiven Gedanken, Gefühlen und Handlungen führen. Auch Suizidalität tritt bei Männern in Trennungsphasen häufiger auf. Und dies meist vor dem Hintergrundstarker Schuld- und Schamgefühle.
Die besondere Sensibilität von Männern für Schamgefühle in der Trennungsphase ergibt sich oft auch aus ihren frühkindlichen Erfahrungen im Umgang mit der Mutter. Durften sie nicht autonom werden, zeigten sie zu viel Trotz und Widerstand oder war ihr Freiheitsdrang ein Problem für die Mutter? Oft liegen die Wurzeln für den Umgang mit einer Trennung in einer unsicheren frühen Bindung und symbiotischen Anklammerungen der Mutter.
Verlassenwerden und Verlassenheit sind massiv angstauslösende Zustände, die bis zur Infragestellung der eigenen Person führen können. Dies zu erkennen und zu korrigieren, ist dann eine Anforderung in Trennungssituationen im Erwachsenenalter sein. Männer aus sehr symbiotischen Mutterkonstellationen können im Rahmen des erlebten Trennungsstresses von der Partnerin viel für die Entwicklung eines autonomen Selbst tun. Autonomiefähigkeit muss dann im Erwachsenenalter nachträglich erreicht werden (siehe Gelassen Mann sein – innere Stärke und Autonomie entwickeln! (Männerrat #32)). Sie führt zu einer gesunden Art der Selbstbestimmtheit für Männer jenseits von übermäßigem Egoismus oder Narzissmus und ängstlicher Zurückgezogenheit und Menschenscheue (Selbstbestimmtheit im Leben von Männern – eine Lebenskunst (Männerrat #43)).
Bindungstraumata und Trennungsprobleme
Bindungstheoretisch kann drohende oder eingetretene Trennung eine starke Aktivierung des Bindungssystems zur Folge haben. Der Verlust einer zentralen Bezugsperson führt zu erhöhter physiologischer Stressreaktion, emotionaler Dysregulation und verstärkter Suche nach Sicherheit, insbesondere wenn in der frühen Kindheit eine unsichere Bindung vorherrschte. Forschungen zur Bindungsorganisation zeigen, dass Männer mit unsicher-vermeidendem Bindungsstil Trennungen häufig zunächst scheinbar stabil bewältigen, sich aber übermäßig zurückziehen und dann langfristig stärker unter emotionaler Isolation leiden. Männer mit ängstlich-ambivalentem Bindungsstil reagieren dagegen oft mit intensiver Verlustangst, Grübeln und depressiver Symptomatik. Auch Wut und Aggressivität können in der Folge auftreten. Trennung wird von ihnen nicht nur symbolisch, sondern auch neurobiologisch als Bedrohung erlebt.
Für in ihrer Kindheit unsicher gebundene Männer können sich frühe Erfahrungen hinsichtlich Verlustängsten, Autonomieverboten oder real erlebter Trennungen unbewusst reinszenieren und für starke emotionale Turbulenzen sorgen. Für Männer, die von alten Schamgefühlen und akuten Schuldgefühlen überwältigt werden, ist dann eine stressreduzierende, stoische Reaktion auf die Anforderungen der Situation entscheidend und hilfreich. Dabei ist es wichtig, den anflutenden Gefühlen nicht alleine ausgesetzt zu sein. Hilfe und Unterstützung in Gestalt eines verlässlichen Freundes kann ebenso wichtig sein wie ein Trennungsbegleiter und Psychotherapeut.
Die drohende Trennung von der Partnerin kann zur Reinszenierung früher Bindungstraumata und unbewussten Wiederholungsmustern führen. In heraufkommenden Partnerschaftskrisen kann das dazu führen, dass ein Mann emotional instabil wird und alles für ein Bindungssignal seiner Partnerin bereit ist zu tun. Dann entspricht das flehentliche Bitten um Zuwendung und Aufmerksamkeit der Reinszenierung früher hoch aversiver Trennungserlebnisse von der eigenen Mutter. Für den stoischen Mann bedeutet gesunde Selbstverantwortung, dass er sich dem Bindungstraumastress stellt und ihn alleine oder noch besser mit Hilfe bewältigt (siehe auch Sanftmut und Stoizismus – Zwei Grundhaltungen starker Männlichkeit).
Konkrete Hilfen - nötig und möglich
Trennungssituationen sind hochgradige Stresssituationen. Unterstützung, Begleitung und Akzeptanz sind nötig und möglich. Kein Mann sollte in dieser Phase alleine bleiben. Jeder sollte es sich wert genug sein, Hilfe zu erbitten. Dies ist ein Zeichen von Stärke und guter Selbstfürsorge. Die Hilfe kann von einem guten, verlässlichen Freund, Krisenintervention (Telefonseelsorge oder Trennungsberatung), einem Trennungscoach oder einem Psychotherapeuten kommen. Der solidarische Blick eines Freundes kann wohltuend und stützend sein, der unabhängige Blick eines Coaches oder Therapeuten kann förderlich und hilfreich sein. Es geht auch um Rückfallgefahr, dass ein Mann aus Angst und Einsamkeit alleine in eine dysfunktionale Beziehung zurückkehrt. Die Verarbeitung und Bewältigung von Schuld- und Schamgefühlen in den Trennungsprozess ist ein ebenfalls ein wichtiger Baustein in dieser Phase.
Weiterführende Tipps zum Abschluss
1. Hole Dir sich in einer Trennungskrise frühzeitig Hilfe. Bei einem sehr guten Freund, anonym bei der Telefonseelsorge oder einer Trennungsberatung (EFL-Stelle) oder einem Psychotherapeuten!
2. Wenn Du häufiger Trennungsgedanken hast, beschäftige Dich damit intensiv! Verdränge und tabuisiere sie nicht! Sie können zur Klärung Deiner Situation und zur Verbesserung Deiner Beziehung genauso wie zur Auflösung einer dauerhaft dysfunktionalen Beziehung beitragen.
3. Erkenne, wie und wann Du manipuliert wirst! Dies schaffst Du am besten mit Unterstützung einer außenstehenden Person. Du musst darauf nicht sofort reagieren, aber nimm es sensibel wahr! Und schaue Dir auch an, welche manipulativen Strategien Du selbst anwendest!
4. Überlege genau, wie die Bilanz Deiner Partnerbeziehung aussieht! Was sind Deine Gewinne und Verluste? Du kannst es mit dem Haben und Soll auf einem Beziehungskonto vergleichen.
5. Reflektiere, was Deine wichtigsten Bedürfnisse sind! Kannst Du für Ihre Befriedigung im Alltag sorgen? Wie würde das am besten gelingen? Mit oder ohne Deine Partnerin?
6. Sorge für gesunde Autonomie in Deinem Leben, egal ob innerhalb oder außerhalb einer Partnerbeziehung! Du brauchst Nähe genauso wie Autonomie, um Wohlbefinden und Glück zu genießen. Alles zu seiner Zeit und im rechten Ausmaß. Genieße Dein Leben! Wenn Du wahrhaftige Zufriedenheit erlangst, ist das auch ein Segen für Dein Umfeld.
